Wichtiges, weniger Wichtiges, Themen zum Grübeln, Reflektieren, Fördern, später vielleicht einmal Kommentieren … Fundstücke aus dem Internet

Während des alltäglichen Stöberns im Internet fallen mir immer wieder Sachverhalte auf, die dann häufig [oder auch nicht] als Link in meiner (Browser-) Favoriten / Bookmark / ToDo / “Personal Kanban”-Liste “verschwinden”.

Der Begriff “Favoriten” trifft es nicht genau: oft sind es einfach nur Aspekte aus dem Moment heraus. Angelegenheiten, die mich in irgend einer Art und Weise gerade beschäftigen oder interessant erscheinen.

Die für den Augenblick [für mich] attraktivsten werde ich hier mal – als Stimulus – unregelmäßig “taggen”.

Interessant

Obwohl ein Blog nun wirklich ein typisches Online-Medium ist, werde ich erstaunlicherweise von Kollegen, Freunden und Bekannten über die Beiträge auf diesen Seiten sehr häufig im Offline-Alltag angesprochen.

Möglicherweise ist auch diese neue » “Tagged …”-Serie eine weitere Quelle für viele interessante Impulse – das » Experiment geht weiter …

“#0″ als Kennzeichnung des ersten Beitrages habe ich als persönlichen Marker für die bei Scrum (un-)sinnige(?) “Sprint #0″ Thematik gewählt – hierzu wird es einmal einen eigenen Beitrag geben – vielleicht ;-)

Tags der letzten Tage

  • wenn ich schon im Rahmen meiner AgileCoach-Aktivitäten unter vielem auch Kanban “predige”, sollte auch dieser Hinweis nicht fehlen:

    “Personal Kanban – visualize learn improve” » personalkanban.com

  • für die alltägliche Arbeit sind und bleiben meine persönlichen Tool-Set-Favoriten (White-) Boards, Post-its und Stifte;
    ein elektronisches Tool, das ich derzeit im Sinne von “Personal Kanban” teste, ist Trello; funktioniert ganz passabel – gerade bei verteilten Anwendern; ich bin aber noch nicht überzeugt !

    “Trello – Organize anything, together.” » trello.com

  • häufig erlebe ich als erstaunliche Ziel-Formuierung “Wir wollen demnächst Scrum einsetzen”. Vielleicht wäre eine andere Heransgehensweise “Werte schaffender” ?!

    “Scrum is the Vehicle, Not the Destination” » scrumology.com/guest-post-scrum-is-the-vehicle-not-the-destination

Soweit für heute

Artikelbilder: Danke an und © siehe » Tag Your Friends

 

Immer wieder » ETH Zürich: faszinierend – ein Leben lang.

Begonnen hat alles mit dem Erlernen meiner (» fast) ersten Programmiersprache:
» PASCAL (siehe auch [2]).

» Niklaus Wirth, Erfinder eben dieser Programmiersprache, hatte diese während seiner ETH Zürich-Zeiten entwickelt und implementiert. Selbst habe ich vor und während meines Studiums mittels PASCAL die Konzepte rund um die » Strukturierte Programmierung erlernt (siehe auch “Nassi’s”).

Auch später gab es immer mal wieder intensivere Berührungspunkte zur ETH. So zum Beispiel über » OSGi. In der ETH wurde die “remote”-Erweiterung » R-OSGi entwickelt, da eine solche Idee seinerzeit durch das OSGi-Framework selbst noch nicht angeboten wurde [erst ab OSGi Version 4.2 wurde eine "Remote Services Specification" ergänzt (» OSGi Service Platform Service Compendium, Chapter 13 “Remote Services”) und offiziell durch das » Apache CXF Distributed OSGi-Projekt als Referenz-Implementierung realisiert].

Diesmal gibt mir die ETH Zürich mal wieder Impulse zu den – mich seit Anbeginn meiner IT-Aktivitäten fesselnden – Themen der » Künstlichen Intelligenz, hier konkret zur » Schwarm Intelligenz und sich selbst organisierender Drohnen (siehe auch [1]).

Zu diesem Komplex gibt es einen » spannenden Kurzfilm auf SPIEGEL.TV

Danke ETH Zürich – erneut faszinierend :-)

[1] » Und es funktioniert doch: Selbst-Organisation bei fach-übergreifenden Teams

[2] … dies war sogar ausschlaggebend für die Namensgebung meines Sohnes … ;-)

Artikelbilder: Danke an und © siehe » Maulim

 


Die zurückliegenden Wochen in einem pseudo-agilen Partner-Projekt: alle hatten sich gegenseitig auf dem Kicker.

Der Product Owner [PO] entschied immer wieder – vermeintlich bösartig – gegen das Team, das sich beim Projektleiter [PL] ausheulte. Der schoss gegen den Fachbereich [FB], der sich wiederum bei der Geschäftleitung [GL] beschwerte. Letztendlich lagen jede Menge Trümmer auf den Projekt-Pfaden und blockierten ein gemeinsames Miteinander.

Auch aus Steinen, die Dir in den Weg gelegt werden,
kannst du etwas Schönes bauen.

(Erich Kästner)

[man muss sie nur richtig formen und dann geeignet zusammensetzen]

In mehreren Gesprächen mit dem PO, in Einzel- und Gruppen-Diskussionen mit Team und FB, und schließlich in mehreren Gesamt-Retrospektiven mit allen Beteiligten konnten reichlich Stolpersteine identifiziert und erste Maßnahmen beschlossen werden.

Auffällig: auf Seiten des PO war der initiale Grund für die Krise zu beobachten – und zwar im Sinne von » Hanlon’s Razor:

“Never attribute to malice that which can be adequately explained by stupidity.”

„Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.“

Mit seiner traditionellen PL-Historie kann sich der PO [bisher] nichts anderes als » Meilensteine vorstellen. Ergänzend ist er aber der festen Überzeugung, dass es “agil” sei, wenn er alle zwei, drei Tage das Team mit spontanen “hoch-wichtigen” Sonderaufträgen stört ["... könnt ihr mal eben bis morgen ... ganz wichtig ..."]. Dem bisherigen ScrumMaster [SM] gegenüber zeigte er sich lern-resistent.

Der erste Auftrag ging also an den » Interim-SM. Dieser wird dem PO den Zahn ziehen, ständig mit seinen Sonderaufträgen quer zu schießen [einen z.B. alternativen Sprint-Abbruch möchte der PO aber auf keinen Fall der GL gegenüber kommunizieren müssen; von "Transparenz" hält er - noch - nichts].

Diese Anfangs-Maßnahmen waren das Ergebnis der Retros:

    Der PO wird nochmals mit den Scrum-Basics vertraut gemacht. Alle Entscheidungen werden vorerst gemeinsam mit dem SM abgestimmt. Es findet ein Intensiv-Coaching statt.

    Weiterhin werden z.B. die bisher unberücksichtigten Business- und Risk-Values sowie die nicht gelebte “Priorisierung” des Product-Backlogs [PBL] insgesamt thematisiert. Ein regelmäßiges PBL-Grooming wird durchgeführt. Es ist stets für ein Sprint-Planning vorbereitet.

    Ferner wird der untypisch lange sechs(!)-wöchige Sprint-Rhythmus justiert und an die Dringlichkeiten der PBL-Items und Release-Kadenzen angepasst. » Sprint Goals werden wieder konsequent gelebt.

    Das agile Mindset zu dem noch fehlenden » Continuous Improvement-Vorgehen wird sensibilisiert. Gemeinsame Ziel-Vereinbarungen werden peu à peu umgesetzt und auf den Weg gebracht [» “Inspect & Adapt”].

Viele weitere Punkte stehen im Maßnahmen-Katalog und im Impediment-Backlog … lasst uns also etwas Schönes bauen und » uns viele Hebel in die Hände nehmen …

Lessons Learned:
Es zeigt sich mal wieder, wie wichtig die PO-Rolle im speziellen und die fein aufeinander abgestimmten Scrum-Artefakte im allgemeinen sind … » “Scrum, but …” funktioniert – maximal sub-optimal !

Artikelbilder: Danke an und © siehe » jaybergesen

 
 schinge Kressdääsch ...

[... frohe Weihnachten ... merry Xmas ... Buon Natale ... Joyeux Noël ... feliz Navidad ...] Et jenk schon ob de Ovend ahn, ich dät en Kirch betredde, on jenk bes ahn de Kripp jans noh, on wollt do still jett bädde … wigger luure (weiterlesen) … Schinge Kressdääsch alv1nx

 
#2 "Software-Entwickler brauchen keine technisch aktuellen Rechner !" - oder doch ?

Dieses überraschend intensive Feedback hatte ich nicht erwartet. Ehemalige und neue Kollegen, aber auch der “betroffene” Gesamt-Projektleiter [PL] meldeten sich teils persönlich, teils per eMail. Die im vorigen Posting beschriebene Situation scheint doch weiter verbreitet als zunächst vermutet: viele Entwicklungsabteilungen erhalten ihre Computer über den “Office”-Rechner-Bestellprozess – mit für Entwickler-Computer entsprechend schwacher Ausstattung und zu … » weiterlesen …

 
"Software-Entwickler brauchen keine technisch aktuellen Rechner !"

Letzte Woche dachte ich spontan an das Deutsche Museum, fühlte mich in frühere Zeiten versetzt … ich hatte mich jedoch nur in die Entwicklungsabteilung einer Bank verirrt ! Tat-Ort War-Room: “anwesend” waren … fünf motivierte(?) Entwickler [erstaunlicherweise seit Anfang des Jahres mit dem Auftrag "Agile" unterwegs], sechs “interessante” Monitore, die zugehörigen Computer unter den Schreibtischen … » weiterlesen …

© 2011 cu @Boeffi .net Impressum / Imprint Suffusion theme by Sayontan Sinha