about me …
Willkommen auf meinen » Blog-Seiten !
Dieses Blog, aber auch » Twitter ? ! (?) und Social Media in Teilen, begleiten mich inzwischen als ein spannendes Dauer-Experiment. Die Umsetzung meiner diesbezüglichen Vision erschließt mir völlig neue Wissens-Sphären und Netzwerke. Noch nutze ich diese Medien eher dosiert, möglicherweise zaghaft, auf jeden Fall im Geist von
- » “Inspect and Adapt“ !
Viele kennen mich immer schon unter meinem Nickname » “Boeffi” ?, so dass dieses Blog entsprechend Ausschnitte über “Boeffi’s Denkräume” enthält – gewiss im Mindset folgender Eindrücke.
Spiel, Spass, Spannung … Hobbies (Berufung)
Leider lange vorbei sind meine Basketball-, Volleyball- und Badminton- und damit meine Wettkampf- und Turnier-Zeiten [die damalige 70 KG Klasse kenne ich bedauerlicherweise nur noch von Fotos - heute "kämpfe" ich in der 100+ KG Klasse
bei glücklicherweise knapp 2.000 mm Körperhöhe].
Meine Fliegerei-Aktivitäten sind auch schon endlos weit weg – sehr, sehr schade [1]. Denn diese haben mich wesentlich geprägt. Auf dem historisch bekannten Flughafen » Köln-Butzweilerhof [liebevoll auch "Butz" genannt] bin ich aufgewachsen, habe dort mit 7 Jahren Auto fahren gelernt [2] und bin mit 13 Jahren als Flugplatz Jüngster erstmals “frei geflogen” [1. Alleinflug]. In dem Zusammenhang konnte und musste ich frühzeitig Verantwortung übernehmen, musste lernen, was Genauigkeit, Pflichtbewusstsein und Transparenz bedeuten [z.B. im Sinne von nachhaltiger Sicherheit]. Ich durfte von den “alten Hasen” lernen [was ein Privileg war und heute immer noch ist]. Von ihnen wurde mir beispielsweise beigebracht sein eigenes Wissen weiterzugeben bedeutet unendlich mehr Wissen zurückzubekommen. Und ich hatte unaufhörlich Gelegenheiten zu erfahren, dass man als Einzelkämpfer [nicht nur] bei seinen Flügen nie so weit kommen kann, wie es im Vergleich mit einem funktionierenden Team und mit wirklichem Team-Spirit möglich wird, gemeinsam Höchstleistungen zu erreichen – all das und vieles weitere mehr waren bedeutsame und formende Erfahrungen.
Genauso aber wurde mein Leben durch den frühzeitigen Kontakt zur IT beeinflusst – bis heute. Mit acht Jahren habe ich mein erstes “Programm” eingetippt [nach heutigem Sprachgebrauch so eine Art "Hello World"]. “Verursacher” und Mentor war einer meiner Onkels, der damals für die IBM arbeitete [später war er auch einer meiner Fluglehrer]. Er brachte irgendwann eine Art Schreibmaschine mit integriertem » Akustikkoppler mit [ja, so etwas gab es mal ...]. Mit diesem konnte man via » Wählscheiben-Telefon eine Verbindung zu einem Host-Computer aufbauen [Verbindungsgeschwindigkeit "atemberaubende" 300 » Baud] und – etwas mühsam – BASIC-Programme [3] schreiben.
Mit 16 Jahren bekam ich meinen ersten “Personal” Computer (siehe » PET 2001 und [4]). Kurz danach durfte ich dann mein erstes Programm “gegen Bezahlung” entwickeln – auf einem » Apple II. Dies führte unmittelbar in meine Selbständigkeit als Software-Entwickler [5] und Consultant …
In den Jahren bis 2000 habe ich mich im Projekt-Management und Training überwiegend mit den klassischen, tendenziell eher nicht iterativen Produktentwicklungs-Modellen auseinandergesetzt [z.B. » Wasserfall, …]. In diesen Kontexten spürte ich jedoch zunehmend direkte und indirekte Prozess-Defizite, gerade bei immer komplexer und damit unberechenbarer(!) werdenden Projekten.
So bin ich seit dem Jahrtausendwechsel überzeugter » “Agile“-Wegbereiter, Supporter und Anwender verschiedener agiler Ideen [XP, Scrum, Kanban, ...]. Interessanterweise schließt sich hiermit der Kreis mit meinen frühzeitigen Fliegerei-Erfahrungen, insbesondere über Leistungspotenziale von Teams. Zentrale Punkte waren auch seinerzeit gemeinsame Projekt-Visionen, Selbst-Organisation von Teams und Transparenz durch möglichst kurze Feedback-Schleifen. Noch wichtiger, damals wie heute: Treiber und Garant für gemeinsamen Erfolg sind immer Menschen, Kollegen, Freunde – nie Prozesse, Techniken oder Vorschriften.
Insgesamt sagt man mir nach – mit rheinischem Augenzwinkern – , dass ich ein “positiv Bekloppter” [6] in Sachen Agilität, nachhaltiger Qualitätssicherung in der Produkt-Entwicklung, sowie Technik- und IT-Affinität sei. Erfreulicherweise bilden Hobbies und Beruf ["Beruf" im Wesen von "Berufung"] für mich zeitlebens immer eine unzertrennliche Einheit:
Wenn Du liebst, was Du tust,
wirst Du nie mehr in Deinem Leben arbeiten
(Konfuzius)
In diesem Sinne …
[1] vor kurzem habe ich mein altes » Flug-Logbuch und lebenslang gültiges » BZF-Sprechfunkzeugnis wiedergefunden – mit diesem Sprechfunkzeugnis dürfte ich mich heute noch z.B. am » Tower des » Flughafens Köln/Bonn [CGN] per Funk anmelden und einen An- oder Abflug durchführen [oh jeh] – nur selber fliegen darf ich nicht mehr, da meine “Scheine” verfallen sind
[2] als wäre es gestern gewesen: mit Aktenkoffern “unter’m Hintern und im Rücken” [so konnte ich zwischen Armaturen und Lenkrad durchschauen und mit meinen Füßen die Pedale erreichen] habe ich mit 7 Jahren meine ersten Fahrübungen machen können – auf einem » Lepo mit Schaltgetriebe, der kein » Opel sondern ein “ausgemusterter” 1968er » Ford Capri V6 war. Da die hinten links und rechts am Lepo eingeklinkten » Startwindenseile auf den Seiltrommeln in der Winde durch möglichst ruckfreies (An-)Fahren nicht überspringen und sich verheddern durften – sonst hätte der ganze Flugbetrieb jeweils lange stillgestanden und das » Spleissen eines Stahlseiles macht nicht wirklich Freude – , war dies für mich die(!) Fahrschule für sensibles (An-)Fahren und Schalten in Reinkultur.
Ebenso wie gestern erinnere ich mich, dass ich auf der Grundschule natürlich mit Stolz über mein “Auto fahren können” erzählte und ich dafür von den Kumpels Haue bekam, da sie mir dies [selbstredend] nicht glaubten.
Schließlich hatte ich bis zu meinem “Führerschein machen” bereits 50.000 km hinter mir, wodurch ich sehr kostengünstig nur vier Fahrstunden brauchte [dies war damals noch möglich]. Nachdem ich allerdings bei der praktischen Prüfung in den Wirrungen von Köln-Kalk bereits nach 10 Minuten rechts heranfahren musste, bekam ich zunächst den Schreck durchgefallen zu sein. Dies war zum Glück dann doch nicht der Fall. Mit der KM-Erfahrung im Gepäck hat mich die Bundeswehr dann zunächst in die Panzerkompanie stecken wollen. Aufgrund meiner Körperhöhe hatte sich das erfreulicherweise schnell erledigt.
[3] das Apronym “BASIC” steht für „Beginner’s All-purpose Symbolic Instruction Code“ und hat mit dem heutigen (Visual) BASIC nichts mehr zu tun – ja, das GOTO-Schlüsselwort gab es damals auch schon und gibt es [leider ! Begründung » “Clean Code“] sogar in den heutigen Hochsprachen wie JAVA, C#, …
[4] der Arbeitsspeicher hatte ein Größe von immerhin [bitte nicht lachen, kein Tippfehler] 4 KByte. Mittels intensiver Überzeugungsarbeit konnte ich diesen, dank eines freundlichen Sponsors, für fast 1.000 DM verdoppeln ! 8 KByte, unglaublich
[5] nach BASIC habe ich mich seitdem, teils sehr intensiv beschäftigt mit weiteren BASIC-Dialekten, Fortran, diversen Assembler-Ausprägungen, während des Studiums dann mit (» UCSD und » Turbo) Pascal und C [die drei Tage COBOL würde ich besser verschweigen ;-)], Anfang der 1980er Jahre mit C++ und » Step 5, ab 1995 mit Java und ab 2000 mit den .NET-Sprachen C# und [sieh einer an] Visual BASIC. Java und C# und deren Universen sind meine heutigen Programmier-Welten der Wahl.
[6] Ausdruck erstmals gehört von » “Calli” Reiner Calmund
Artikelbilder: Danke an und © siehe » Dee’lite » oldskoolman.de » McCormick » Rama & Musée Bolo » Maciej Jaros » VersionOne, Inc.
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[...] ich als bekannter » “positiv Bekloppter” u.a. in Sachen Technik- und IT-Affinität, verspüre irgendwie eine Abneigung. Auch einige [...]
[...] hat alles mit dem Erlernen meiner (» fast) ersten Programmiersprache: » PASCAL (siehe auch [2]). » Niklaus Wirth, [...]
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